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lebendige Umwelt
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Erfrischend bunt
Ein kühler Trunk im Sommer belebt Körper und Geist. Und erfrischt umso mehr, wenn er mit aromatischen Zutaten zubereitet wurde. Die Blüten Schorle ist nur ein Beispiel dafür, was man an gesunden und dekorativen Durstlöschern zusammen mixen kann. Der Phantasie sind dabei allein geschmackliche Grenzen gesetzt, wobei sich bekanntlich über Geschmack ja nicht streiten lässt! Eine zusätzliche Auswahl unterschiedlicher essbarer Blüten finden Sie im Menü unter Blüten Happen.
Blüten Schorle
Ein Trank, der schmeckt und mit seinen farbenfrohen Blüten sofort gute Laune verbreitet. Einfach den Apfelsaft mit Sprudel oder Tafelwasser mischen und frische Blüten hinzugeben, z. B. wilde Malve, Heckenrose, Zitronenmelisse. Das Getränk sollte vor dem Servieren noch mind.. 20 Minuten in Ruhe durchziehen können.
Gurkenwasser mit Minze
Mit einem dezentem Geschmack von Gurke, Minze und Limette präsentiert sich das aromatisierte Gurkenwasser. Eine Erfrischung, die sich leicht zubereiten lässt: Nach dem Waschen ca. 1/2 Gurke in feine Sticks schneiden, die Limette in Stücke schneiden und beides in 1 l Sprudel oder Tafelwasser geben. Die Minze mit Stiel waschen und trocknen. Anschließend mit einem Nudelholz kräftig darüber walzen, damit die Geschmacksstoffe besser abgegeben werden können, Zum Schluss die frische Minze und die Blüten z. B. Minze, Gänseblümchen, Ringelblume, Borretsch ins Gurkenwasser geben und das Getränk mind. 30 Minuten in Ruhe ziehen lassen.
Ein Hauch von Wald
Eine Leckerei, die man garantiert nicht im Handel bekommt sind die glasierten Fichtenzipfel. Ihr leicht harziger Geschmack, dem eine Spur von Limone mitschwingt, erinnert an einen erfrischenden Spaziergang im Wald. Die weichen hellgrünen Triebspitzen der Fichte werden dafür im Frühsommer behutsam von den Zweigen des Baumes abgeknipst und können direkt verarbeitet werden. Maiwipfel wie sie im Volksmund auch genannt werden enthalten viel Vitamin C und waren früher eine willkommene Ergänzung auf dem Speiseplan.
Für eine Portion glasierter Fichtezipfel einfach Zartbitterschokolade im Wasserbad erwärmen und die geputzten Triebspitzen einzeln in die heiße Schokolade tauchen. Je nach Vorliebe können die glasierten Fichtenzipfel noch mit ein paar Minzeblüten bestreut werden, bevor sie auf dem Rost oder Backpapier trocknen, Für einen besonders knackigen Biss kommen die fertigen Fichtenzipfel vor dem Servieren für kurze Zeit in den Kühlschrank.
Vorsicht: Sammeln Sie unbedingt nur Triebspitzen von Bäumen bei denen Sie wissen das es sich um Fichten oder Tannen handelt. Geben Sie Verwechslungen mit Eibe oder Lobelie keine Chance und schließen Sie giftige Doppelgänger vorher sicher aus!
Warme Schinkenwurzel
Die rötliche Färbung im Inneren der Pfahlwurzel brachte ihr im Volksmund den Beinnamen Schinkenwurzel ein. Die Wurzeln der Nachtkerze waren früher ein beliebtes Wintergemüse, das zeitweise sogar auf Feldern kultiviert wurde. Für das warme Wurzelgemüse sollten die Pfahlwurzeln der Pflanzen im Winter ausgestochen werden. Zu dieser Zeit sind die Wurzeln am Größten und alle wichtigen Nährstoffe finden sich darin konzentriert.
Frischer Serviervorschlag folgt im Winter 🙂
Ein Klassiker für zwischendurch
Heiße Kartoffel-Chips mit Dip sind schnell gemacht und sehr beliebt: Einfach die Knollen in feine Scheiben schneiden, Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer und ab in den Ofen. Dazu etwas Quark oder Salsa-Dip und fertig ist der kleine Imbiss. Eine hübsche Abwechslung zu den im Supermarkt erhältlichen Kartoffelsorten und Dips bieten blaue Kartoffeln und ein frisch zubereiteter Wildkräuter-Dip.
Für die Chips ein paar Kartoffeln der Sorte blauer St. Galler in feine Scheiben schneiden und mit gewürztem Öl bestreichen. Anschließend bei 150 Grad im Backofen rösten bis die Chips schön knusprig sind. Während die Chips im Ofen garen den frischen Quark mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl hinzugeben und die fein geschnittenen Wildkräuter unterrühren.
Geschmackvolle Alternative
Eine Variante der klassischen Kohlroulade ist der Krautwickel mit Breitwegerich. Hierfür werden anstelle des Kohls die älteren Blätter der Wildstaude genutzt.. Pro Wickel sollten mind. 2 große Blätter eingeplant werden ( Breitwegerich kann mehr als Handtellergroße Blätter entwickeln). Weitere Zutaten und die Zubereitung unterscheiden sich nicht von den üblichen Rezepten:
Blätter putzen und blanchieren
Füllung zubereiten und portionieren
Füllung mit Breitwegerich ummanteln
Krautwickel in der heißen Pfanne anbraten
Der eher milde Breitwegerich lässt sich auch gut als Beilage mit deftigen Speisen kombinieren. Eine zart geschmorte Mischung aus jungen und älteren Blättern ergibt ein schmackhaftes Blattgemüse.
Knusprig zart
Eine leckere Idee für den Vorspeisenteller, die sich schnell und unkompliziert zubereiten lässt. Alles was man dafür braucht ist guter Feta oder Ziegenkäse, junge Blätter vom Breitwegerich, Frühstücksspeck, Speiseöl, Salz. Dazu ein Abtropfsieb und ein kleines Messer oder runden Ausstecher
Nach dem Waschen und Entfernen der Blattstiele werden die Blätter kurz blanchiert und im kalten Salzwasserbad abgeschreckt. Während die Blätter in Ruhe abtropfen kann der Käse portioniert und mit Messer oder Ausstecher in Form werden. Die blanken Käsestücke zuerst mit Breitwegerich dann mit Speck ummanteln und zusammen mit Mini-Tomaten in die heiße Pfanne geben. Die Käsetaler auf beiden Seiten anbraten bis der Speck schön knusprig ist. Dann mit Brot oder Bratkartoffeln warm servieren.
Gute Käse mit Kraut
Frischkäse ohne tierisches Lab ist einfach in der Herstellung und nicht nur bei Vegetariern beliebt. Als spannende Alternative zur Verwendung von Zitrone bieten sich hier Wildkräuter wie Labkraut, Brennnessel und Kohldistel an. Die Zubereitung von Frischkäse mit pflanzlichen Lab braucht ein bisschen Zeit, jedoch überrascht das Ergebnis mit angenehm herb-würzigen Geschmack und wenig Säure. Zum Ausprobieren brauchen Sie:
Frische Brennnessel oder Labkraut, 1 l frische Vollmilch mind. 3,5% Fett, Salz, Gewürze, Kräuter und Blütenblätter nach Wahl Außerdem Kochtopf, hohes Küchengefäß, Schüssel, Kochlöffel, Tuch (Stoffwindel), Abtropfsieb, Einweghandschuhe, Bindfaden,
Waschen Sie die das Wildkraut gründlich unter fließendem Wasser und binden Sie das abgetrocknete Laub zu einem Sträußchen zusammen. Erwärmen Sie die Milch im Topf auf ca. 40 Grad und geben Sie anschließend den Kräuterstrauß und die warme Milch in das Küchengefäß. Lassen Sie das Gemisch nun für ca. 6 Stunden im vorgeheizten Ofen bei ca. 40 Grad ruhen.
Nach dem Ruhen wird das Abtropfsieb mit dem Tuch ausgelegt um die verdickte Milch über der Schüssel abzuseihen. Die angedickte Milch ohne Wildkräuter jetzt vorsichtig mit dem Kochlöffel im Sieb mehrmals wenden und weiter abtropfen lassen. Kräuter, Gewürze und Blüten vorsichtig unterheben, danach mit dem Messer die Masse im Sieb gitterartig einschneiden. Das Ganze nochmals 3-5 Stunden bei ca. 40 Grad im Backofen ruhen lassen bis die erwünschte Festigkeit erreicht ist. Zum Schluss die restliche Molke durch das Tuch abpressen und die Frischkäsemasse formen.
Einfach stark
Antioxidantien, Anthocyane, Vitamine, Proteine und Mineralstoffe: Superfood liegt voll im Trend und ist mittlerweile in Form exotischer Früchte und Samen in vielen Bioläden und gut sortierten Discountern erhältlich. Doch warum in die Ferne schweifen? Unsere heimische Pflanzenwelt bietet uns von Frühjahr bis in den Herbst hinein eine ebenso gesunde wie abwechslungsreiche Palette an Superfood. Typische Helden denen man beim Spazierengehen in der freien Natur recht häufig begegnet sind u. a.
Scharbockskraut
Das Scharbockskraut ist ein echtes Vitamin-C-Bömbchen und galt früher als probates Mittel gegen Skorbut. Die zarten Blätter passen gut zu belegten Broten oder Quark und können als Zutat für einen gesunden Smoothie verwendet werden. Achtung: Scharbockskraut darf nur im zeitigen Frühjahr vor der Blüte geerntet und verzehrt werden. Blühende oder verblühte Exemplare sind in allen Teilen giftig!
Breitwegerich
Als häufig anzutreffende Wildpflanze trägt der Breitwegerich seinen Beinamen „Freund der Wanderer“ völlig zu Recht. Seine Blätter und geschlossenen Knospen sind Vitaminreich und lassen sich auch roh genießen. Die proteinhaltigen reifen Samen geben frische Energie und können durch einfaches Abstreifen beinahe im Vorbeigehen geerntet werden. Und auch müden Füßen tut er wohl: Die Blätter eignen sich sehr gut für belebende Fußbäder und zeigen als Auflage bei Druckstellen oder Blasen eine schmerzlindernde Wirkung.
Hirtentäschel
Eine unauffällige Überlebenskünstlerin, die durch kräftiges Aroma und die zarte Schönheit ihrer Früchte besticht. Die charakteristisch herzförmig anmutenden Fruchtschoten können in unreifem Zustand direkt roh oder kurz geröstet verzehrt werden, und verleihen als geschmackvolles Accessoire jedem Teller zusätzlich einen Hauch von Romantik.
Brennnessel
Ihre Blätter enthalten mehr Vitamin C als eine Zitrone, sind reich an Eisen und liefern zusätzlich wichtige Mineralstoffe. Doch die wehrhafte Wildpflanze kann noch mehr: Ihr hoher Proteingehalt und die Omega 3- Fettsäuren machen Brennnesselsamen zu wahren Kraftpaketen. Wichtig: Blätter und Samen der Brennnessel sind sehr Histamin haltig, bei Histaminintoleranz sollte auf ihren Verzehr verzichtet werden!
Holunder
Im schwarzen Holunder steckt eine Fülle gesunder Vitamine (A, B, C) und Mineralstoffe. Dennoch sind die wei0en Blütendolden und violetten Früchte nur in gekochtem Zustand zum Verzehr geeignet. Aus den erhitzen Beeren lassen sich leckerer Saft, Gelee oder Früchtebrot zubereiten.
Brombeere
Fruchtig im Geschmack und stark im Inhalt. Die widerstandskräftige Brombeere braucht sich hinter exotischen Superfrüchten nicht zu verstecken. Ob frisch vom Strauch, als süßes Dessert, sämiger Saft oder feines Gelee – die gesunden schwarzen Beeren bereichern in jeder Form den Speiseplan.
Haselnuss
Im Sommer gesammelt, im Winter geknackt: Haselnusskerne enthalten einen hohen Anteil gesättigter und ungesättigter Fettsäuren, die zu einer guten Ernährung beitragen. Die reifen Nüsse müssen nach der Ernte für einige Wochen trocken gelagert werden damit die Feuchtigkeit der Schale verdunsten und die innenliegende Kernhülle an Bitterstoffen verliert.
Esskastanie
Heute als kleine Delikatesse bekannt galten Esskastanien in früheren Zeiten als „Brot des armen Mannes“. Der natürliche Stärkegehalt der Früchte machte es möglich daraus Mehl zu mahlen und so ein einfaches und sättigendes Grundnahrungsmittel für den Wintervorrat zu schaffen. Esskastanien enthalten neben Stärke u. a. wichtige B Vitamine, viel Kalium, wenig Fett und kein Gluten.
Walnuss
Im Herbst schenkt uns die Walnuss eine extra Portion nützlicher B-Vitamine und Omega 3-Fettsäuren. Wie Haselnüsse müssen auch frische Walnüsse nach der Ernte für einige Wochen trocken gelagert werden, damit vorhandene Feuchtigkeit verdunstet und die innenliegende Kernhülle an Bitterstoffen verliert. Um Schimmelbildung zu vermeiden sollte jede Nuss zuvor gründlich mit einer trockenen Nagelbürste geputzt werden um letzte Reste des grünen Fruchtmantels zu entfernen.
Alles in Butter
Diese hübsche Kräuterperle ist schnell gezaubert und wertet jede Brotzeit auf. Alles was Sie dafür brauchen sind ein paar frische Kräuter und Blüten, Salz, etwas kalte Butter und Einweghandschuhe:
Die streichfeste Butter in eine kleine Schüssel geben und mit einer guten Prise Salz vermengen. Fein geschnittene Kräuter und einige gezupfte Blütenblättchen hinzufügen. Den durchgekneteten Butterteig mit den Händen zu einer Kugel formen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Für den letzten Schliff wird die Kugel kurz vor dem Servieren noch mit ein paar Blüten dekoriert.
Knoblauchsrauke
junge zarte Blätter, rohe Wurzel
Spitzwegerich
junge Blätter, sparsam verwenden wegen der Bitterstoffe
Löwenzahn
junge Blätter, frische Blüten
Schnittlauch
Kraut und frische Blüten
Borretsch
junge Blätter und frische Blüten
Wegmalve
frische Blüten
Mehr als appetitlich
Frische Wildkräuter sind eine willkommene Bereicherung in der Küche. Sie lassen sich vielseitig verwenden und geben leckeren Speisen und Salaten eine feine Würze. Auch ihre zarten Blüten sind oft mehr als nur ein Augenschmaus. Am besten probieren Sie selbst, um zu entscheiden welche Aromen Ihnen zusagen:
Knoblauchsrauke
Die Blüten und Blätter erinnern im Geschmack an frischem Bärlauch, die rohe Wurzel eher an milden Rettich. Die reifen Samen finden Verwendung als Kräuterpfeffer.
Breitwegerich
Die jungen Blütentriebe haben ein deutliches Pilz-Aroma. Triebe mit geschlossenen Knospen können roh, in Butter oder Öl gebraten, warm oder kalt im Salat oder als Beilage verzehrt werden.
Wiesenschaumkraut
Blätter und Blüten schmecken leicht scharf, ähnlich der Gartenkresse
Hirtentäschel
Junge grundständige Blätter haben ähnlich der Gartenkresse ein leicht scharfes Aroma. Die unreifen grünen Samenschoten schmecken leicht nussig und können roh oder geröstet zum Salat gegeben werden. Als geschmackvolles Accessoire auf dem Teller platziert zaubern sie zusätzlich einen Hauch zarter Romantik auf den Tisch.
Nachtkerze
Junge Blätter lassen sich gut mit den hier gängigen Blattsalaten kombinieren. Die relativ großen Blüten der Nachtkerze bieten sich als attraktive Zutat oder zum Dekorieren an.
wilder Hopfen
Junge Hopfensprossen und Triebspitzen im Frühjahr schmecken angenehm nussig. Sie können blanchiert, in Butter oder Öl gebraten, warm oder kalt im Salat oder als Beilage serviert werden.
Ein echter Hingucker
Grünes Speisesalz eignet sich hervorragend als hübsche Tischdekoration und ist schnell gemacht. Alles was Sie für die Zubereitung brauchen ist ein kleiner Bund frische Knoblauchsrauke und normales Salz. Außerdem eine kleine Schüssel, Backpapier und einen Pürierstab. Sie können aber auch ohne Probleme ein scharfes Messer oder einen Mörser verwenden.
Zuerst das frische Kraut gründlich unter fließendem Wasser waschen und anschließend mit einen Küchentuch abtrocknen. Nun die Blätter zu feinem Brei zerkleinern und nach und nach das Salz hinzugeben. Beides gut miteinander vermengen und die grüne Masse auf dem Backpapier verteilen. Zum Schluss das Ganze bei ca. 50 Grad im vorgeheizten Backofen mindestens 60 Minuten trocknen lassen.
* Die Aromamoleküle der Knoblauchsrauke sind nicht hitzebeständig und das Salz bleibt unverändert im Geschmack.
Scharfe Akzente
Reife Samen von Hirtentäschel oder Knoblauchsrauke eignen sich sehr gut als Kräuterpfeffer. Roh oder geröstet tragen sie mit dezenter Schärfe zu neuen Geschmacksnuancen bei. Um die pfeffrigen Samen zu gewinnen werden zunächst die trockenen Schoten der Pflanze geöffnet. Die darin enthaltenen Samen sollten vor der Verarbeitung von der Spreu getrennt werden, geben Sie hierfür einfach die Körner einfach in ein verschließbares Gefäß und schütteln sie es kräftig. Die leichteren Hülsen lösen sich so von den Samen und lassen sich anschließend von oben leicht entfernen.
Die richtige Ausrüstung
Damit Ihre Kräuter-Tour ein ungetrübtes Vergnügen wird, sollten Sie sich vorher ein paar Minuten Zeit nehmen und Ihre Ausrüstung auf Vollständigkeit überprüfen:
Tragen Sie geeignete Kleidung zum Schutz vor Zecken: lange Hose, festes Schuhwerk, dünne Regenjacke?
Brauchen Sie Handschuhe zum Schutz vor Hautreizungen beim Sammeln?
Haben Sie einen Beutel, Tasche oder ein verschließbares Glas für Ihre gesammelten Kräuter und Blüten?
Haben Sie eine saubere Gartenschere oder ein sauberes Messer dabei?
Denken Sie an ein feuchtes Geschirrtuch oder verschließbare Behälter mit Wasser, damit ihre Wildkräuter frisch bleiben.
Es empfiehlt sich vor der Wanderung nicht viel Kaffee, Tee oder andere harntreibende Getränke zutrinken. Nehmen Sie sich die Zeit um vor Beginn Ihrer Wanderung noch einmal die Toilette zu nutzen.
Der richtige Zeitpunkt
Wer frische Wildkräuter sammeln möchte macht sich am besten recht früh auf den Weg, denn viele Kräuter weisen in den frühen Morgenstunden den höchsten Gehalt an Inhaltsstoffen auf. Trotzdem empfiehlt es sich erst bei genügend Tageslicht die jeweiligen Pflanzen vor dem Sammeln eindeutig zu bestimmen.
Für den Verzehr kommen natürlich nur gesunde kräftige Exemplare in Betracht. Überprüfen Sie das Erscheinungsbild des Wildkrautes auch auf Parasiten oder Mehltau. Wer gesammelte Wildkräuter getrocknet verwenden möchte sollte darauf achten das der Morgentau bereits verdunstet ist um Schimmelbildung vorzubeugen.
Und nicht vergessen: Viele Wildkräuter haben nur über einen gewissen Zeitraum im Jahr Saison. Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte können meist nur zur entsprechenden Jahreszeit gesammelt werden.
Was darf geerntet werden?
Häufig vorkommende Pflanzen dürfen außerhalb der Naturschutzgebiete für den Eigenbedarf gesammelt werden. Seltene und geschützte Arten bitte nicht sammeln um weiterhin die Bestände und die dazugehörigen Insektenarten zu erhalten. Pro Pflanze werden nicht mehr als ein paar Blätter oder Triebe geerntet. Die Pflanzen werden so durch den geringen Verlust nicht geschwächt und können erneut austreiben.
Manche Wildkräuter werden aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und Wirkungsweise auch als Heilkräuter geschätzt. Aus diesem Grund sollten wilde Kräuter und Wildgemüse nur in kleineren Mengen verzehrt werden. Achtung: Wildkräuter, die für Menschen völlig unbedenklich sind, können für bestimmte Tierarten gefährlich bzw. giftig sein – und umgekehrt!
Rücksichtsvoller Umgang mit Umwelt und Natur
Natürlich sollten alle so viel Rücksicht wie möglich auf die Flora und Fauna unserer Umgebung nehmen. Schließlich ist die freie Natur das Zuhause ihrer wilden Bewohner. Und wer mag es schon, wenn der Besuch den Kühlschrank leert oder die eigenen vier Wände verwüstet?
Unsere heimischen Wildkräuter und -sträucher dienen vielen Wildtieren als Futterpflanze, zum Nisten oder als sicheres Versteck für den Nachwuchs und sind somit unentbehrlich für den Fortbestand vieler wildlebender Tierarten.
Um die Pflanzenbestände zu erhalten und zu schützen sollten daher nur geringe Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. Bedenken Sie, dass möglicherweise noch mehr Kräuterbegeisterte die Sammelstelle kennen.
Mitreisende Insekten vermeiden Sie am besten durch gründliches Ausschütteln der gesammelten Pflanzenteile vor Ort. So können Sie sicher sein, dass die Winzlinge bleiben wo sie hingehören und Sie Zuhause nicht von ungebetenen Gästen überrascht werden.
Um Vögel, Fledermäuse und andere Wildtiere vor Verletzung oder Krankheit zu schützen bitte pingelig darauf achten in der Umgebung keine Lebensmittelreste oder Verpackungen zu hinterlassen.
Kräuter sicher erkennen und bestimmen
Beim Sammeln von Wildkräutern gilt der Grundsatz „Nur Pflanzen mitnehmen, die die Sie sicher erkennen!“. Denn ebenso wie im Reich der Pilze gibt es auch in der Welt der Pflanzen Arten, die unerwünschte oder giftige Wirkung zeigen können. Um sicher zu sein das es sich um die richtige Pflanze handelt werden ihre typischen Merkmale vor dem Sammeln genau überprüft. Stimmt alles überein, so dass giftige Doppelgänger ausgeschlossen sind, darf geerntet werden. Und immer daran denken: Bei Unsicherheit lieber stehen lassen!
Wichtige Hinweise auf die Identität der Pflanze geben u.a. folgende Merkmale:
Bitte nicht drauftreten!
Es kommt oft vor das Vertreter unterschiedlicher Wildbienenarten auf Gehwegplatten rasten. Die von der Sonne aufgewärmten Böden laden dazu ein kurz auszuruhen und Energie zu tanken, die zum Fliegen gebraucht wird. Wenn Sie eine Wildbiene sehen, die an ungünstiger Stelle rastet oder sich nur träge bewegt, reichen Sie ihr bitte eine hilfreiche Hand: Am besten setzen Sie sie an einem sicheren Platz, auf einem Blatt oder einer Blüte, in der Nähe ab.
Zwischenquartiere
Im Frühjahr kann es vorkommen das die eine oder andere Hummelkönigin zu früh ausfliegt um ihr Nest zu gründen. Sollten sie einer Hummel in Not begegnen lassen Sie sich durch ihr tiefes Brummen nicht einschüchtern. Ihre Majestät ist wahrscheinlich auf Hilfe angewiesen: Sammeln Sie den Brummer einfach in einem luftdurchlässigen Behälter auf. Stellen Sie den Behälter an einen geschützten ruhigen Platz im Raum und bereiten Sie ein wenig Zuckerwasser zu. Innerhalb der nächsten 20 Minuten sollte sich die Hummel wieder aufgewärmt und bei Bedarf gestärkt haben. Anschließend können Sie den geöffneten Behälter einfach nach draußen stellen. Bei erwarteten Minustemperaturen können Sie z. B. mittels einer mit Papierfetzen gefüllten Pappschachtel ein sicheres und wärmendes Zwischenquartier schaffen. Stellen Sie die geöffnete Schachtel samt Hummelkönigin unbedingt nach draußen und an einem vor Regen geschützten Standort. Warme Zimmertemperaturen sind für Wildbienen ungeeignet.
Gute Kinderstuben
Haben Sie schon einmal eine gut gelegene, günstige und kurzfristig verfügbare Wohnung in der Stadt gesucht? Dann können Sie sicher nachempfinden, wie sich eine Wildbiene auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz fühlt. Sinnvoll angelegte Nisthilfen sind daher oft willkommen und werden von vielen Wildbienenarten gerne angenommen. Sogenannte „Insektenhotels“ für Hohlraumnester sollten an sonnigen, regengeschützten Standorten positioniert und sicher befestigt sein. Bodenbewohnende Wildbienen besiedeln gerne Rasenflächen, sandige Wegränder und Beete sowie spärlich bepflanzte Kübel.
Ein gedeckter Tisch
Wildblumen, Küchenkräuter und Stauden lassen sich leicht in Topf oder Kübel ohne großen Aufwand kultivieren. Pollen und Nektar solcher Bienenweiden sichern als Nahrungsgrundlagen das Fortbestehen vieler Insekten und Wildbienenarten im Umkreis. Eine kleine Auswahl insektenfreundlicher Pflanzen, die sich auch in Kasten, Topf und Kübel wohlfühlen, finden Sie im wilden Meter.
Natürlicher Pflanzenschutz
Der Gebrauch umweltfreundlicher Pflanzenschutzmittel kommt allen zugute: gesundheitlich unbedenklich für Mensch und Tier, ist er sogar oft wesentlich preisgünstiger als der Einsatz industriell hergestellter Mittel. Wirkung als probate Helfer im Kampf gegen Pilzkrankheiten oder Schädlinge zeigen auch Nützlinge wie Marienkäfer, Ringelblumen oder bestimmte Mikroorganismen.
Unter dem Begriff Wildbienen werden alle wild lebenden Bienenarten zusammengefasst, die wie die Honigbiene zu den echten Bienen gezählt werden. Ihre Größe kann von winzigen 2 mm bis hin zu stattlichen 4 cm reichen. Wildbienen unterscheiden sich durch Aussehen und Verhalten oft deutlich von ihrer gezähmten Verwandtschaft: Wildbienen stechen in der Regel keine Menschen. Die meisten Arten produzieren keinerlei Honig. Und sie versorgen ihren Nachwuchs ohne jede Unterstützung von Artgenossen. Da von ca. 570 Wildbienenarten einige wenige in ihrem Verhalten der Honigbiene ähneln, werden die Arten in solitäre oder soziale Wildbienen unterschieden.
Liebenswerte Individualisten
Sie sind fleißig, ungezähmt und ausgesprochen friedfertig: Einsiedlerbienen, die zu den solitär lebenden Wildbienen gezählt werden, bilden den größten Anteil aller hier heimischen Bienenarten. Entgegen der verbreiteten Meinung typische Merkmale echter Bienen wären die Produktion von Honig oder ein Leben im Verband ist ein solches Verhalten bei Einsiedlerbienen nicht zu beobachten. Sie brauchen weder Bienenkönigin noch Bienenstaat um zu überleben. Sie kennen keine Arbeitsteilung bei der Brutpflege. Und sie gehen Konflikten mit Warmblütern konsequent aus dem Weg: Das Risiko von einer Einsiedlerbiene gestochen zu werden liegt bei nahezu 0%!
Trotz ihrer solitären Lebensart sind Einsiedlerbienen durchaus gesellig und viele Arten kann man bei günstigen Nistverhältnissen geradezu in wahren Kolonien antreffen. Ansammlungen von mehr als 150 nistenden Exemplaren sind durchaus keine Seltenheit. Doch auch wenn es so aussieht, organisierte Gemeinschaften bilden sie dennoch nicht. Tatsächlich kümmern sich Einsiedlerbienen nur um sich selbst und den eigenen Nachwuchs!
Im Gegensatz zu sozialen Bienen legen Einsiedlerbienen pro Saison mehrere Nester an, um das Fortbestehen ihrer Art zu sichern: Die einzelnen Brutröhren enthalten jeweils voneinander abgegrenzte Brutzellen in denen sich der Nachwuchs ungestört entwickeln kann. Eine Strategie, die die Überlebenschancen der Nachkommen deutlich erhöht. Die räumliche Trennung und die Vielzahl der Nester minimiert das Schadensrisiko durch Witterungseinflüsse, Fressfeinde oder Krankheit.
Viele Einsiedlerbienen legen in der Regel eher kurze Strecken zurück, aufgrund ihrer Größe halten sie sich oft in einem Flugradius von etwas mehr als 500 m auf. Um ihren Energiebedarf für die Selbstversorgung und Brutpflege so gering wie möglich zu halten, bevorzugen sie Nistplätze, die sich in direkter Nähe leicht erreichbarer Futterquellen befinden. Grünflächen mit nektararmen Zierblumen und exotischen Pflanzen sind daher für die Ansiedlung von Einsiedlerbienen denkbar ungeeignet und werden ebenso gemieden wie landwirtschaftlich genutzte Monokulturen.
Pummelige Luftakrobaten
Die rundlichen Hummeln sind Wildbienen, die wahrscheinlich jeder kennt: Schon früh im Jahr, wenn es den Honigbienen draußen noch viel zu kalt ist, fliegen die ersten Königinnen aus um ein neues Hummelvolk zu gründen. Dabei gehen sie auf ihrer Suche nach dem passenden Quartier äußerst gründlich vor, schließlich hängt von ihrer Wahl das Wohl und Wehe eines gesamten Hummelvolkes ab. Besonders gut geschützte Nistgelegenheiten, wie trockene Erdlöcher und dunkle Hohlräume, stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.
Obwohl die pelzigen Brummer zu den Wildbienen gezählt werden, bilden sie mit ca. 40 Arten eine eigene Gattung (Bombus) innerhalb der Familie der echten Bienen. Im Gegensatz zu den Einsiedlerbienen führen sie ihr Leben in einer Gemeinschaft, deren Existenz allein von der Königin abhängt. Da Hummelvölker auch in ihrem sonstigen Verhalten an die Honigbiene erinnern, werden sie wie ihre gezähmte Verwandte der Kategorie soziale Bienen zugeordnet.
Erstaunlicherweise sind Hummeln trotz ihrer pummeligen Gestalt wahre Luftakrobaten und übertreffen die Flugkünste anderer Bienen bei weitem: vorwärts, seitwärts, rückwärts fliegen und im Fluge sogar Stürmen trotzen ist für Hummeln ganz normal.
Mit Ausnahme der Baumhummel sind Hummeln von eher gutmütigem Naturell und Berichte über Angriffe auf Menschen haben in der Regel Seltenheitswert. Trotzdem kann es vorkommen, dass die sonst so friedlichen Tiere sich und ihr Nest wehrhaft verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen.
Meist sind Samen von Wildpflanzen sehr klein, was sie als Lichtkeimer identifiziert. Dieses Saatgut sollte nicht oder nur leicht mit Erde bedeckt sein um gut keimen zu können! Sehr feine Samen können beim Gießen in die Erde geschwemmt werden. Feuchten Sie deshalb die Erde vor der Aussaat gut an und bewässern sie in den ersten Tagen nur behutsam.
Wenn Sie ein Beet für frische Kräuter und Wildgemüse anlegen, empfiehlt sich eine Mischung aus ein-, über- und mehrjährigen Pflanzen. Für Anfängerbeete und zum Ausprobieren bieten sich z. B, Überlebenskünstler wie Breitwegerich, Knoblauchsrauke oder Nachtkerze an. Robust und gut mit den gängigen Küchenkräutern zu vergesellschaften überzeugen sie durch Geschmack und Vielseitigkeit.
Überlegen Sie im Vorfeld ob die Standortbedingungen passen und wieviel Platz Ihre Wildpflanzen brauchen werden. Dasselbe gilt natürlich bei Aussaat in Kübel und Kasten, hier bitte noch die unterschiedliche Ausbildung der Wurzeln bei der Wahl des Pflanzgefäßes berücksichtigen.
Verwenden Sie für die Aussaat bitte nur Saatgut von eindeutig identifizierten Wildpflanzen, da manchmal eine giftige Pflanze einem ungiftigen Wildkraut sehr ähneln kann! Im Zweifel sollte ein erfahrener Wildkräuter-Kenner gefragt oder im Fachhandel bestellt werden.
Lösung gegen Schildläuse
Zutaten: 100 ml Haushaltsspiritus, 2 EL Kaliseife, 1 l Wasser,
Die Schmierseife in warmen Wasser auflösen und die Mischung anschließend in einen Zerstäuber geben. Nun den Spiritus hinzugeben und das Gefäß gut verschließen. Nochmal kräftig durchschütteln und fertig ist das wirksame und umweltverträgliche Abwehrmittel gegen Schildläuse. Die betroffenen Pflanzen über einen Zeitraum von 7 – 14 Tagen alle zwei Tage gründlich besprühen, so das anschließend sämtliche Pflanzenteile inklusive der Schädlinge von der Lösung benetzt sind.
Lösung gegen Mehltau
Zutaten: 1/4 frische Milch, 3/4 Wasser
Milch und Wasser vermischen und die betroffenen Pflanzen täglich gründlich mit dem Zerstäuber besprühen, solange wiederholen bis kein Mehltau mehr vorhanden ist.
Maßnahmen und Nützlinge gegen Trauermücken
Manchmal kauft man ohne es zu wissen mit der im Handel erhältlichen Pflanzenerde Larven dieser Pflanzenschädlinge gleich mit. Um der Trauermücke von Anfang an keine Chance zu geben hat es sich als wirksam erwiesen die Erde vor dem Einpflanzen heiß abzuschrecken: Einfach den Kübel oder Balkonkasten mit Erde befüllen und vor dem Pflanzen mit heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Ein weiteres probates Mittel um der Vermehrung der Trauermücke wirksam Einhalt zu gebieten ist einfaches Gießwasser mit Nematoden gegen Stechmücken (im Handel erhältlich) zu verwenden.
Maßnahmen gegen Blattläuse
Blattläuse lassen sich mit ein bisschen Geduld sehr leicht von der Pflanze entfernen: Bürsten Sie die Schädlinge einfach sanft mit einem Pinsel von den betroffenen Pflanzenteilen oder sprühen Sie sie mit einem Zerstäuber einfach hinweg. Blattläuse an Gartenpflanzen sind für viele Wildvögel und Insekten eine willkommene Bereicherung auf dem Speiseplan und sollten daher nach Möglichkeit nicht entfernt werden.
Schachtelhalmsud
Zutaten: frisches Schachtelhalmkraut, Wasser
Den Schachtelhalm zerkleinern und mit Wasser bedeckt in einem großen Topf kurz aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme ca. 40 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. Das Kraut über einer Schüssel abseihen, den Sud in saubere Behälter abfüllen und gut verschließen. Dem Gießwasser zugefügt kräftigen die Inhaltsstoffe des Schachtelhalms Pflanzen und machen sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten oder Schädlinge.
Seriöse Studien belegen das künstliches Licht die Lebensgewohnheiten von Wildtieren stören kann. Straßenreklame, Laternen, Lichterketten und Solarlampen, die die nächtliche Dunkelheit erhellen, nehmen vor allem Einfluss auf das natürliche Verhalten nachtaktiver Insekten. Angelockt von der künstlichen Lichtquelle können die kleinen Nachtschwärmer ihre eigentlichen Ziele vergessen und werden von Nahrungssuche und Fortpflanzung abgelenkt. Und laufen so Gefahr trotz bester Umweltbedingungen zu verhungern oder keine Nachkommen zu zeugen. Wer also das tierische Nachtleben schützen möchte, der verzichtet auf nächtliche Lichterdekoration oder schaltet sie vor dem Zubettgehen einfach aus:)
Leicht erreichbaren Nektar und Pollen bieten Pflanzen mit ungefüllten Blüten, solche die nicht allzu viele Blütenblätter haben. Leider sind im Handel gekaufte Blühpflanzen oft mit Pestiziden behandelt und daher als Nahrungsquelle im ersten Jahr ungeeignet. Eine gute Alternative bieten hier regionale Wildkräuter und handelsübliche Gewürzkräuter: Rosmarin, Bohnenkraut, Thymian, Oregano oder Minze z. B. sind für den Verzehr bestimmt und dürfen keine Pestizide aufweisen. Leinsamen, die in vielen Diskountern angeboten werden, sind durch ihre hohe Keimfähigkeit ebenfalls eine kostengünstige und dekorative Alternative zu teuer erworbenen Saatgut aus dem Handel. Sie können aber auch einfach ein frisches Radieschen oder eine alte gekeimte Zwiebel in die Erde stecken, die Blüten sind eine willkommene Nahrungsquelle und dazu hübsch anzusehen.
Eine kleine Auswahl Insektenfreundlicher Pflanzen finden Sie hier
Obstbäume
Apfel, Birne, Esskastanie, Holunder, Kirsche, Zwetschge, . . .
Obststräucher
Brombeere, Himbeere, Johannisbeere, Stachelbeere, . . .
Wildblumen und Wildkräuter
Ackersenf, Berufkraut, Breitwegerich, Brennnessel, Glockenblume, Habichtskraut, Hirtentäschel, Johanniskraut, Klee, Knoblauchsrauke, wilde Karde, Lein, Leimkraut, Löwenzahn, Mädesüß, Malven, Meersenf, Mondviole, Nachtkerze, Ringelblume, Schafgarbe, Schöllkraut, Spitzwegerich, Weidenröschen, Wiesensalbei, u. v. m.
Küchenkräuter
Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Kapuzinerkresse, Küchenzwiebel, Majoran, Minze,
Melisse, Radieschen, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, u. v. m.